Der Sunder liegt zwischen Eddelsen (Seevetal) und Tötensen.
Der Sunder ist im Gegensatz zum Buchwedel eher urwüchsig. Totholz bleibt liegen und feuchte Stellen sind dick mit Moos überzogen. Daher vielleicht eher etwas für Fotografen als für Spaziergänger.
Angeregt durch einen Beitrag im Hamburg-Journal haben wir die App ‚#Kulturpunkte für Hamburg‘ geladen und sind die Strecke von den Deichtorhallen bis zum Rödingsmarkt (und zurück) heute gegangen. Leider war es doch recht ‚frisch‘ so bleiben noch ein paar Anlaufpunkte der Tour für unseren nächsten Ausflug.
Bei manchem Foto wundert man sich, wie das überhaupt aufgenommen werden kann? Zugegeben, die heutigen Handys ‚können‘ auch schon sehr viel – aber so wie in diesem beispiel gelingt es doch noch nicht….
Das Endprodukt ist dieses Bild:
Eine Aufnahme im Schnee – gegen die Sonne. Da würden normalerweise z.B. die Sonne ein großer heller Fleck nd/ oder die Zweige im Sonnenlicht verschwinden. Der ‚Trick‘: HDR Hier ist mehr zum Thema High-dynamic-range imaging zu finden.
Bilder ohne Hilfestellung würden vermutlich so aussehen:
… der Schnee im Vordergrund und die Bäume sind richtig belichtet. Aber die Sonne und die Zweige drum herum?Etwas besser, aber nun sind die Bäume und der Vordergrund zu dunkel.
Man macht also mehrere Aufnahmen in einer kleinen Serie hintereinander. Dabei bleibt die Blende unverändert, die Belichtungszeit wird aber variiert:
Die Aufnahme
Das 5. Bild in dieser Reihe ist dabei das erste, welches aufgenommen wurde (und entsprechend so weiter…) Wie man sieht, ist dieses Bild unterbelichtet. Das ist wichtig! Es werden nämlich jetzt dieses Bild und zusätzlich zwei Bilder _unterbelichtet_ (#4 und #3) sowie zwei Bilder _überbelichtet_ #2 und #1 automatisch aufgenommen. Wäre #5 ‚richtig‘ belichtet, so würde das Bild #1 komplett überbelichtet und könnte für den weiteren prozeß nicht genutzt werden.
Die HDR Bearbeitung
Bei der nachträglichen Bearbeitung der Aufnahmen werden die einzelnen Bilder automatisch analysiert. Die Bereiche der Bilder, welche ‚korrekt‘ belichtet sind und hinreichen Zeichnung und Kontrast haben, werden dabei für das finale Bild ausgewählt. Zusätzlich zu diesem ‚Featire‘ der Software kommt hinzu, dass ich ja die Bilder aus der Hand aufgenommen habe. Will man die einzelnen Bildelemente der unterschiedlichen Aufnahmen miteinander Kombinieren, so müssen die Aufnahmen pixelgenau übereinander gelegt werden. Das gelingt z.B. indem ma die Aufnahmen mit einem Stativ macht. Das ist zum Glück nicht ehr erforderlich, das die Software heutzutage die Ausrichting der Bilder automatisch übernimmt.
Das Ergenbis in Lightroom
In Lightroom kann man die Funktion ‚Zusammenführen von Fotos‘ benutzen. Das Ergebnis:
Automatisch erzeugtes HDR Bild in Lightroom
Mit etwas Nachbearbeitung, sieht es dann so aus:
HDR Projects Pro einsetzen
Man kann natürlich auch andere Software einsetzen. Z.B. HDR Projects Pro von Franzis. Das Ergebnis ist nicht sehr übrzeugend:
Mit etwas Nachbearbeitung wird es ansprechender, aber der Farbstich bleibt: